burg fuerstenberg
Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Cafe/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Die Ruine ist eine Baustelle und nicht zugänglich

Lage: Die Ruine liegt in Rheindiebach auf der linken Rheinseite ca. 13 km hinter Bingen
Anfahrt: man parkt im Ort in der Rheingoldstrasse, und läuft ca. 10 Minu- ten durch die Weinberge. Dann steht man vor der abgesperrten Ruine, liest das Schild „Betreten der Baustelle verboten“, dreht sich wieder um und
geht zurück zum Auto

Man könnte, wenn man sich nicht an Verbote halten würde, einen steilen, rutschigen Schieferabhang raufklettern, und das Burggelände betreten.
Dort würde man – wie angekündigt – eine Baustelle vorfinden, die jegliche mögliche Romantik, alleine durch eine Ruine zu streunen, sofort im Keim erstickt.
Betonmischmaschinen, leere Bierkästen, diverses Werkzeug, Aggregato- ren, Baugerüste und gelbe, grüne und rot-weissgetreifte Plastikplanen ge- ben keinen stimmungsvollen Hintergrund ab.
Der einzige Kick wäre möglicherweise die Vorstellung, dass man etwas Verbotenes tut, der ganze Ort einem dabei zusieht, und dass es ein gutes Gefühl als Mädchen ist, zu wissen, man hat ein Messer dabei.

weiter


         

                            carolinas castle collection
burg fuerstenberg





burg fuerstenberg
Ok, klingt vielleicht ganz nett, aber all das könnte man zuhause an einem Sonntag auf der Baustelle eines in Eigentumswohnungen zu verwandeln- den Jugendstilhauses auch.
Sprit gespart.

Fazit: Wer ausgerechnet in Rheindiebach einen Weinbergspaziergang machen möchte (es gibt keinen Grund warum nicht; die Gegend ist sehr schön), kann ja an der Ruine vorbeischlendern.
Wer es seinem guten Ruf und seiner Vorbildfunktion nicht abträglich fin- det, Verbotenes zu tun, und wer das sicherheitshalber nicht zuhause machen möchte, kann ja kurz hoch und runterkriechen. Aber bitte, mir fallen da einige Dinge ein, die auch ganz schrecklich böse sind, aber sehr viel befriedigender.

Geschichte: Burg Fürstenberg wurde 1219 von dem Kölner Erzbischof Engelbert I. erbaut und ging Anfang des 15. Jahrhunderts an die Kurpfalz. Sie diente zeitweise als Zollburg und wurde 1689 im pfälzischen Erbfolge- krieg zerstört. Da sie seither nie wieder aufgebaut wurde, bieten die erhal- tenen Reste einen unverfälschten Eindruck ihrer mittelalterlichen Gestalt.

Links: http://www.rheinreise.de/Rheindiebach.html

zu den burgenzurueck


   

                              carolinas castle collection

burg fuerstenberg