heimburg
Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Cafe/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Die Burg ist im Privatbesitz ud nicht zu besichtigen.

Lage: die Heimburg liegt auf der linken Rheinseite in Niederheimbach, ca. 11 km hinter Bingen
Anfahrt: man parkt im Ort, und geht einen zugegeben ganz netten klei-
nen Weg durch verwinkelte Gässchen hoch zur Burg

Was gibt es über die Heimburg zu sagen? Sie ist in Privatbesitz und nicht
zu besichtigen. Ach so, hatte ich schon. Man kann an einer Seite des Burg- geländes vorbeilaufen und wenn man sich auf die Zehenspitzen stellt, er- hascht man ab und an einen Blick auf das obere Ende eines Turmes. Oder so.
Als Trost sind entlang des Weges kleine Szenen aus Gebrüder Grimm-Mär- chen liebevoll mit Figuren nachgestellt. Ok.
Dann geht man wieder zurück. Big Deal. Ist es fair, als Privatmensch eine Burg zu kaufen, sie zu verstecken und still und heimlich drin zu wohnen? Andererseits, ist es ein historisch tragischer Verlust, eine Burg weniger sehen zu können? Wenn mir jemand eine Burg schenken würde, wollte ich dann Horden von Menschen durch meinen Vorgarten trampeln lassen?
Gibt es nicht wichtigere Fragen als diese?

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Fazit: Niemand ausser zwanghaften Statistikern, die JEDE Burg „abgehakt“ haben müssen, verpasst etwas, wenn er in Niederheimbach Gas gibt und weiterfährt. Und auch die verpassen nichts. Eigentlich.

Geschichte: Die Heimburg (früher: Hoheneck) wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtet, um das kurmainzerische Niederheimbach vor dem Besitz des Pfalzgrafen Ludwigs des Gestrengen zu schützen, dem in Nor- den Bacharach und im Süden Trechtingshausen gehörten.
1344 jedoch fiel Burg Reichenstein an Mainz, und die Heimburg verlor da- mit ihre strategische Bedeutung. Im pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 setz- ten die Franzosen die Burg in Brand. Die Ruine wurde nach mehrmaligem Besitzerwechsel Ende des 19. Jahrhundert wieder aufgebaut.

Links: http://www.niederheimbach.de/die_heimburg.htm

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