Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines im Ort
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Diemerstein liegt in Diemerstein, ca. 17 km von Kaiserslautern entfernt
Anfahrt: Parken im Ort, Zugang direkt von der Strasse

Burg Diemerstein liegt in einem kleinen Seitental unmittelbar vor Franken- stein (mit seiner schönen Ruine) und ist weitgehend unbekannt. Das liegt wohl eher daran, dass man die Oberburg nicht begehen kann, als an ihrer Erscheinung.
Die Burg ist eine echte Überraschung! Sie gehört zur Villa Denis, von deren Gelände um das Haus ein Privatweg zur Burg führt. Es gibt wohl auch etwas weiter oben an der Strasse einen "offenen" Weg durch den Wald.
Beide Aufgänge sind kurz und schmerzlos und enden vor den typischen Resten einer pfälzischen Felsenburg im Wald, ein Eingang ist durch den justifyfiller





Sandsteinfelsen gehauen, oberhalb der Burg ziehen sich endlose Treppen durchs Unterholz, hier und da ein über- wachsener Mauerrest der zeigt, dass die Burg einst viel grösser war als jetzt noch zu erkennen.
Und über allem thront die Oberburg, die mit ihrer teil- weise im 19. Jhrd. wieder aufgebauten Mauer und den justifyfiller
Bäumen im - vermuteten - Hof aus allen Perspektiven toll aussieht! Leider ist sie nicht zugänglich, und so bleibt einem nicht mehr allzu viel zu ent- decken, relativ bald begibt man sich wieder zum, im seltsam ausge- storbenen Ort stehenden, Auto zurück.

Fazit: Ein kleiner netter Abstecher in die Falten des Pfälzer Waldes, den man durchaus machen sollte.
Faszinierend ist die Steigerung von "abgelegenem Tal", die man hier erfährt. Schon die Strasse durch Frankenstein könnte man so bezeichnen, dass von ihr aber ein noch engeres, noch abgelegeneres Tal abzweigt ist verblüffend.

Geschichte: Wann genau Burg Diemerstein erbaut wurde, ist unbekannt; 1216 wird erstmalig Rudegar von Dimarstein erwähnt, im folgenden Jahr justifyfiller





haben die Herren "von Dymarstein" eine finanzielle Aus- einandersetzung mit dem Kloster Otterberg.
Ab 1250 ist die Burg in Besitz der Raugrafen, sie setzen den Ritter Gundelmann als Burgmannen ein. Bis zum Ende des 14. Jahrhunderts bleiben die Raugrafen Besit- zer, allerdings wird die Burg zwischendurch an den Trie- justifyfiller
rer Erzbischof verpfändet. In der Folge wird Diemerstein zur Ganerbenburg, unter anderen besitzen Johann Brömser von Rüdesheim, Philip von Daun und Kurfürst Ruprecht von der Pfalz Anteile der Burg; am Ende des 15. Jahrhunderts gehören dem Kurfürsten ¾ der Anlage.
1521 findet der Reformer Ulrich von Hutten Aufnahme auf Burg Diemerstein. Im 30jährigen Krieg wird die Burg von kroatischen Truppen zerstört, als Ruine fällt sie an den Kurfürsten zurück, der sie am Ende des 18. Jhrds an die Grafen von Wartenberg abgibt. 1845 erwirbt sie der Ei- senbahnpionier Paul Camille von Denis und lässt sie teilweise nach dem Zeitgeschmack wieder aufbauen. Heute befindet sie sich in Privatbesitz.

Link: http://www.frankenstein.de/infodiemb.htm

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