Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: keine
Souvenirs: einige
Lage: oberhalb von Königswinter im Siebengebirge, ca. 15 km von Bonn entfernt
Anfahrt: Parkplätze in Königswinter, entweder zu Fuss zur Burg (30 Minuten) oder Zahnradbahn

Die Fahrt mit der 123 Jahre alten Zahnradbahn kostet stolze 9 Euro (Berg- und Talfahrt), ist aber ein Erlebnis wert. Sie ist Deutschlands älteste Zahnradbahn.
Von Burg Drachenfels hat sich nicht viel erhalten, und das wenige was noch zu sehen ist, ist von Touristen umlagert. Der Kiosk und das Ausflugslokal sind eher von der hässlichen Sorte.
Für den Blick über Rhein und Siebengebirge lohnt sich der Besuch allerdings schon. Nachdem man also die wenigen aber schönen Reste der Burg justifyfiller





betrachtet hat, läuft man zu Schloss Drachenburg auf halben Weg ins Tal. Der Schlossgarten ist wunderschön, das Naturschutzmuseum sehr interessant.
Das Schloss wird renoviert, trotzdem kann man schon viel sehen und die Renovierungsarbeiten sind in die Ausstellung integriert. Eintritt 2,50 €. justifyfiller
Fazit: ja also...die Burg ist keine spektakuläre Angelegenheit, das Restau- rant echt hässlich. Aber die Bahnfahrt ist klasse, der Spaziergang schön und der neugotische Kitsch im Schloss absolut sehenswert. In Kombination von allem lohnt sich der Ausflug dann doch.

Geschichte: Begonnen wurde der Bau der Burg Drachenfels 1138 als eine von mehreren Wehranlagen im Siebengebirge vom Kölner Erzbischof Ar- nold I., um die Besitzungen des Kürfürstentums Köln zu schützen.
Noch vor Beendigung des Baus gibt er sie jedoch als Lehen an den Probst des Stiftes St. Cassius in Bonn. 1176 wird Ritter Godart zum Burgverwalter ernannt, er gründet das Geschlecht der Grafen von Drachenfels.
Der Trachtytstein, aus dem der Burgberg besteht wird abgebaut und macht die Burggrafen reich. 1530 sterben die Grafen von Drachenfels aus. justifyfiller





Nun wechseln die Besitzer, bis gute 100 Jahre später der Freiherr Ferdinand von Bassenheim zu Gudenau neuer Besitzer wird.
Im 30jährigen Krieg wird die Burg mehrfach von unter- schiedlichen Truppen besetzt, die in der Umgebung viel Leid anrichteten, so dass der Kölner Erzbischof den Dra- justifyfiller
chenfels 1634 schleifen lässt, um ihnen die Unterkunft zu entziehen. Da- nach ist Drachenfels eine Ruine und wird als Steinbruch verwendet.
1836 kauft Preussen die Ruine, um sie vor weiterer Zerstörung zu schüt- zen. 1891/92 und 1971/73 werden umfangreiche Sicherungsmassnahmen am Drachenfels vorgenommen.
Schloss Dracheburg wird 1882 für Baron Stephan von Sarter erbaut. 1986 wird es unter Denkmalschutz gestellt und seither aufwendig restauriert.

Link: http://www.schloss-drachenburg.de/

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