Eintritt: frei bis zum Lettner, dahinter 2,50 €
Führung: keine
Hotel: in der Stadt
Café/Restaurant: in der Stadt
Info: Broschüre 4 €
Souvenirs: Postkarten und zahlreiche Bücher
Lage: Die Kirche liegt am Fuss des Marburger Schlossberges
Anfahrt: Parken in der Stadt, 2-5 Minuten Fussweg

Das Westwerk der Elisabethkirche steht fast direkt an einer grossen Kreu- zung, es sind nicht wirklich die schönsten Strassen Marburgs; doch rückwärtig ändert sich das Bild: dort findet man wunderbare Stein- und Fachwerkhäuser: im Hospitalbezirk um die Elisabethkirche befand sich die Niederlassung des Deutschordens. Im Ordenshaus ist heute der FB Geo- graphie der Uni untergebracht und das ehemalige Backhaus beherbergt das Mineralienmuseum - leider hatte ich für einen Besuch keine Zeit.
Hinter dem mit Steinlaub überwachsenem Eingangsportal der Kirche befin- den sich Info, Shop und Kasse in modernem Glaskasten, der Eintritt ist frei bis zum Lettner. Im nördlichen Querhaus steht das Elisabethgrab, das noch justifyfiller





immer mit wunderschönen Farben bemalt ist, und auch die Katharinen- und Elisabethaltäre an der Wand sind mit leuchtenden bunten Figuren geschmückt.
Vom Chor gelangt man in die gelb-rot bemalte Sakristei, hier steht der berühmte goldene Schrein. Doch Über- reste der Heiligen Elisabeth sind weder hier noch im Sar- justifyfiller
kophag des Grabes; die sind alle leer. Der Schädel, von Friedrich II. dem Staufer freipräpariert, befindet sich angeblich in Wien, das dazugehörige Kopfreliquiar hat Gustav Adolf im 30Jährigen Krieg nach Stockholm ge- bracht, die Gebeine sind als Reliquien in der ganzen Welt verstreut.
Der Landgrafenchor im südlichen Querhaus ist leider abgesperrt, hier ste- hen wunderbar geschmückten Grabmäler. Am fantastischsten das von Wil- helm II., der 1509 an der Syphilis gestorben ist; sein Grab ist zweistöckig: Oben ist die frische Leiche ordentlich aufgebahrt, doch darunter liegt der verweste Kadaver; Schlangen kriechen aus den Eingeweiden, Kröten und Lurche nagen an den Schenkeln, der Mund ist in