Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: am Fusse der Schnellstrassenbrücke
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Die Frauenburg liegt bei Frauenberg/Idar-Oberstein, ca. 66 km von Kaiserslautern entfernt
Anfahrt: Parken am Gasthaus, ca 5 Minuten Fussweg

Die Frauenburg ist eine merkwürdige Erfahrung. Keine Burg die ich je besucht habe (selbst die abgeschiedenen, einsam gelegenen), hat so sehr den Eindruck von Abgeschiedenheit und einsamer Lage vermittelt wie sie.
Dabei stimmt nichts weniger als das. Der Weg vom Parkplatz dauert 5 Minuten auf breitem Asphaltweg, man sieht nah den Gasthof, die beiden brutalen Schnellstrassentrassen führen fast über die Burg.
Und doch. Eindeutig fühlt man hier ausschliesslich Ruhe und die Ferne der Zivilisation. Bizzar.
Die beiden gut erhaltenen Türme sind das Bemerkenswerteste an der justifyfiller





Frauenburg, von oben wirken die düsteren Tannen mit ihrer schwarz-weissen Grafik fast abstrakt, der Laubwald leuchtet gelb und rot. Wie schon mal erwähnt, das Na- hetal ist am schönsten im Herbst.

Fazit: Keine Einzelheit ist spektakulär, und doch ist das justifyfiller
Ergebnis, die Summe aller unspektakulären Einzelheiten grossartig. Die Frauenburg sollte man auf keinen Fall verpassen, auch wenn ich nicht weiss, warum. Empfehlenswert.

Geschichte: Die Frauenburg wird wohl zu Beginn des 14. Jahrhunderts von den Grafen von Sponheim errichtet. 1324 ernennt die Gräfin Loretta von Sponheim die Burg als ihren Witwensitz (daher auch der Name "Frauenburg"), den sie allerdings erst 1331 bezieht.
Gräfin Loretta von Sponheim ist eine bemerkenswerte Frau, sie verwaltet und regiert die Sponheimer Besitztümer mit grossem Geschick. Als Erzbischof Balduin von Trier auf Sponheimer Grund in Birkenfeld eine Burg zu errichten beginnt, lässt sie ihn überraschend auf einer Moselfahrt überfallen und hält ihn auf der Starkenburg (Mosel) so lange gefangen, bis justifyfiller





er bereit ist, eine hohe Summe für seine Freilassung zu zahlen, und auf Birkenfeld zu verzichten. Nach ihrem Tod 1346 dient die Frauenburg bis 1570 als Sitz eines Spon- heimer Amtsmannes.
1673 und 1674 wird sie von lothringischen Truppen während der Wildfangfehde zerstört, danach bleibt sie justifyfiller
Ruine und gehört heute dem Land Rheinland-Pfalz. Von 1971 bis in die 1980e Jahre wird sie umfangreich restauriert.

Link: http://www.frauenberg-nahe.de/geschichte/frauenburg.php

Ausflüge in die Nähe: Idar-Oberstein (10km), Burg Bosselstein (10km), Felsenkirche (10km), Edelsteinmine Steinkaulenberg (10km), Schloss Oberstein (10km), Grube Juchem (14km), Kyrburg (21km), Burg Steinkallenfels (21km), Burg Lichtenberg (21km), Steinbrüche Kirn (21km), Schloss Dhaun (26km), Keltensiedlung Altburg (30km), Burg Baldenau (32km), Schmidtburg (32km), Freilichtmuseum Bad Sobernheim (38km), Kloster Disibodenberg (41km), Burg Schlossböckelheim (46km), Burg Nanstein (47km), Grevenburg (47km), Nunkirche (47km), Burg Sponheim (48km), Kloster Sponheim (48km), Burg Dalberg (50km)