Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Gleiberg liegt bei Wettenberg, ca 16 km von Giessen entfernt
Anfahrt: Parken direkt unterhalb der Burg

Burg Gleiberg liegt auf einem Vulkanhügel in der Wetterau und hat schon alleine deshalb einen Bonuspunkt bei mir, weil ich Vulkanlandschaften liebe.
Wenn man die Burg betritt, kommt man zunächst an dem Burgcafé vor- bei, hier sitzt man später wunderschön.
Durch 2 weitere Tore betritt man die Oberburg, die Ruine ist. Die Reste des Palas sind bis zum Giebel erhalten, steil und schmal ragen sie in die Höhe. Nebenan ist ein kleiner, ergreifender Kapellenrest, eine neuere Kapelle be- findet sich etwas unterhalb, mit schönem gotischem Fenster; sie ist leider geschlossen.
Vom Bergfried sieht man die - von oben erstaunlich umfangreiche - Ruine justifyfiller





der Oberburg und gegenüber die Reste der Burg Vetz- berg auf einem benachbarten Vulkankegel - ein sensatio- neller Anblick (und, nebenbei bemerkt der tollste, den Burg Vetzberg bietet).
In der schönen Ruine der Oberburg kann man ausführ- lich Gänge, Räume und Gebäude erkunden. justifyfiller
Fazit: Nicht nur (aber auch) wegen der Vulkanlandschaft der schönen, schwarzen Basaltmauerwerke und des tollen Blickes ist die Burg Gleiberg sehenswert.
Die tolle Oberburg und die schöne Caféterrasse machen diesen Besuch zu einem empfehlenswerten Ausflug.

Geschichte: Burg Gleiberg wird zu Beginn des 10. Jahrhunderts erbaut, vermutlich von Graf Otto, dem Bruder König Konrad I. Um das Jahr 1000 gelangt die Burg in den Besitz Graf Friedrich I. von Luxemburg, der damit die Dynastie der Grafen von Gleiberg begründet.
1103 zerstört König Heinrich V. die Burg Gleiberg. Als im 12. Jahrhundert das Gleiberger Geschlecht ausstirbt, gelangt sie an die Herren von Meren- berg, nach deren Aussterben 1333 gelangt sie in den Besitz der Grafen von justifyfiller





Nassau-Weilburg. Sie besetzen Gleiberg mit einem Amts- mann, und bauen sie weiter aus, obwohl sie nun ihre Re- sidenzfunktion verloren hat.
Im 30jährigen Krieg wird die Burg 1646 von Truppen des Landgrafen von Hessen-Kassel zerstört.
Die Oberburg wird nicht wieder aufgebaut, die Ruine justifyfiller
dient als Steinbruch für die Bevölkerung. Ab und zu besuchen die Nassauer Grafen die Unterburg noch für die Jagd, der letzte nassauische Amtsmann verlässt Burg Gleiberg in der ersten Hälfte des 18. Jhrds., nun verfällt auch die Unterburg.
1816 gelangt die Burg in preussischen Besitz. 1837 gründet sich der Gleibergverein, der sich um den Erhalt der Ruine kümmert, ab 1879 ist er auch Besitzer der Anlage und sorgt bis heute für ihren Erhalt.

Link: http://www.burg-gleiberg.de/

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