Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: im Ort
Café/Restaurant: im Ort
Info: keine
Souvenirs: Wein
Lage: Die Kirche liegt in Guntersblum, ca. 20 km von Worms entfernt
Anfahrt: Parken davor

Die Guntersblumer Heidenturmkirche ist in der Regel sonntags geöffnet, sonst kann man beim Pfarrer im benachbarten Pfarrhaus klingeln, der ger- ne die Kirche öffnet, erzählt und bereitwillig mit einem auf den Turm steigt.
Auf einen der beiden Türme, genauer gesagt, und noch genauer: auf den im 18. Jhrd wiederaufgebauten Südturm (im Nordturm nisten Vögel).
Anders als in Alsheim und Dittelsheim führt hier eine Treppe hinauf, am Dachboden vorbei, das letzte Stück ist nur noch eine Leiter. Hier balanciert man zwischen Glocke und Wand, durch die schmalen vergitterten Fenster blickt man auf den Nordturm und die Silhouette des Odenwaldes. Der Aufstiegt zum Turm führt über den "Balkon" oberhalb des Westportals, justifyfiller





hier liegen schöne gotische Kapitelle. Zurück im Kirchen- raum ist der Kontrast natürlich gross: ein Saal aus dem 17. Jhrd, im 19. Jhrd farbig gestaltet. Wunderschön hingegen der spätgotische Löwenfuss-Taufstein, der dem im Wormser Dom sehr ähnlich sieht.
Fotografisch ist die Guntersblumer Kirche eine echte He- justifyfiller
rausforderung. Von Westen und Süden versperren einem Bäume den Blick auf die Türme, im Norden ist ein grosser Parkplatz direkt an der Kirche - das könnte man auch mal rückbauen. Zum Glück gelingt dann der eine oder andere Blick doch, man entdeckt sogar Figuren hoch oben und die beiden Türme sind einfach sehenswert.

Fazit: Die Heidenturmkirchen sind toll. Und auch der Ortskern von Guntersblum lohnt einen Rundgang. Hier finden sich zahlreiche Weingüter, teilweise mit wunderbarem Innenhof zur Einkehr nach einem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen - auch wenn diese ihre Bewohner nicht immer