Eintritt: 3 €
Führung: mit vorheriger Anmeldung
Hotel: vorhanden
Café/Restaurant: vorhanden
Info: 3 € für Broschüre
Souvenirs: verschiedene im Shop
Lage: oberhalb von Neckarzimmern am Neckar, ca. 25 km von Heilbronn entfernt
Anfahrt: Parkplätze oberhalb der Burg

Der Burghof mit Museumsshop, Weinverkauf (das Weingut auf Burg Horn- berg ist das zweitälteste der Welt), Gastronomie ist frei zugänglich. Zur Ruine geht es durch ein Drehkreuz. Sie ist phantastisch!
Durch mächtige Toranlagen gelangt man in den inneren Zwinger, der von romantisch überwachsenen Ecktürmen flankiert wird. An viele Türen, Toren und Fenstern sind noch die ursprünglichen Steinmetzarbeiten vorhanden. Im vermuteten Burgverlies liegt ein Skelett. Nett.
Auf Burg Hornberg steht man in dachlosen Mauerresten und spürt trotz- dem, in einem Zimmer zu sein. Vom Turm blickt man auf die tolle Anlage justifyfiller





(der Neckar ist an dieser Stelle leider eher dicht modern bebaut), und dann schlendert man noch durch den Pa- las vom Götz von Berlichingen.
Auf der Aussichtsterrasse oder im Burghof sitzt es sich wunderschön. Ach ja, und die Originalrüstung vom Götz gibt es im Museum auch noch zu sehen.
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Fazit: Burg Hornberg darf man auf gar keinen Fall verpassen! Ein wunder- voller Burgenbesuch. Ich glaube nicht, dass sich jemand dem Zauber der Ruine entziehen kann, und kann daher nur sagen: Empfehlenswert.

Geschichte: Burg Hornberg wird wohl im 11. Jahrhundert erbaut, als als erste nachweisbare Eigentümer werden 1184 die Grafen von Lauffen ge- nannt; nach deren Aussterben die Herren von Dürn. Ab dieser Zeit nennen sich die Besitzer „von Hornberg“.
1263 wird das Bistum Speyer Besitzer der Burg bis in das Jahr 1803. Burg Hornberg wird ausgebaut und stark befestigt und fungiert als wichtiger Schutz des Bistums Speyer nach Osten. 1464 wird die Burg an Lutz Schott von Schottenstein verkauft, doch 1474 erobert sie der pfälzische Kurfürst.
Erst 1504, im Zuge der „bayrischen Fehde“ kann Lutz´Sohn Conz Schott justifyfiller





die Burg zurückgewinnen. 1517 kauft der „Ritter mit der eisernen Hand“, Götz von Berlichingen die Burg, die den Bauernaufstand unbeschadet überlebt, da Götz vorüber- gehend zum Hauptmann der Aufständischen wird. Seine Enkel lassen die Burg weiter ausbauen und befestigen.
Doch 1594 wird Hornberg an Hans Heinrich von Heus- justifyfiller
senstamm verkauft, 10 Jahre später wird Reinhard von Gemmingen Ei- gentümer der Burg, dessen Nachfahren die Burg noch heute besitzen. Im 30jährigen Krieg sowie im pfälzischen Erbfolgekrieg wird Burg Hornberg verwüstet und geplündert, doch um 1700 wieder instandgesetzt.
Ab 1739 bleibt die Burg für nahezu 200 Jahre unbewohnt, bevor ab 1825 erste Restaurierungsarbeiten durchgeführt werden, die sich ab Beginn des 20. Jahrhunderts fortsetzen.

Link: http://www.burg-hornberg.de/

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