Eintritt: Nur selten geöffnet, z.B. Tag der offenen Tür
Führung: bei den seltenen Öffnungszeiten
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: keine
Souvenirs: in diesem Fall Hundefutter
Lage: Das Schloss liegt auf der Taunushochfläche „Platte“ bei Taunusstein, ca. 7 km von Wiesbaden entfernt
Anfahrt: Parken davor

Seitdem ich denken kann, war das Jagdschloss eine gesperrte Ruine in der Bäume wachsen; die man im hohen Gras einmal umrundet, bevor man nebenan Café trinkt oder Minigolf spielt. In den 90er Jahren konnte man dann immerhin zwischen den verfallenen Mauern heiraten und feiern; das reicht dem Wiesbadener ja oft als kulturelle Nutzung…
Vor ein paar Jahren erst kam das Glasdach drauf und seitdem nehme ich mir immer mal vor, die seltenen Besichtigungsgelegenheiten zu nutzen. Im Frühjahr 2015 war dort Tag der offenen Tür, kombiniert mit dem „Charity Working Test“ der Behindertenhunde des Vereins VITA. justifyfiller





Das ist natürlich eine ehrenwerte Sache, obgleich die zahlreichen Hundefutter-Sponsorstände innerhalb der Ruine dann doch genervt haben. Aber ich glaube, Be- sucher ohne Hundeinteresse wurden gar nicht erwartet.
Die Führung war dafür sehr interessant, wenn auch kon- trovers: der typische Wiesbadener Bildungsbürger ist justifyfiller
kein Freund moderner Architektur - erst recht nicht in Verbindung mit "alt- ehrwürdigen Bauten". Ich hingegen finde das Glasdach toll, auch wenn ich nicht umhin kann, mich zu fragen, wie das geputzt wird – und ob ich damit besser bin als die selbsternannten Winkelmänner, wäre zu diskutieren.
Doch der Innenausbau ist spektakulär: der Ruinencharakter blieb erhalten, dazu Stahl und Glas, aus jedem Blickwinkel entstehen neue Skulpturen, und dann natürlich die