Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: in der Stadt
Café/Restaurant: in der Stadt
Info: Kirchenführer 3,50 €
Souvenirs: Schriften
Lage: in der Lübecker Altstadt
Anfahrt: Parken im Ort; ich kam mit dem Schiff

Die schiefen Türme des Doms (die beim Fotografieren ganz wahnsinnig machen...) sind zwei von sieben kupfergrünen Türmen der Stadt, die man schon von weitem sieht - zumindest wenn man von der Ostsee her mit dem Schiff anreist. Vom Holstentor (das von skandalösen Verkehrsströmen umflossen wird) geht's am Niedereggen-Geschäft vorbei, wo man sich unbedingt für den weiteren Weg mit einem Marzipan-Milchkaffee-To-Go ausrüsten muss...
Vor dem Dom steht ein weiterer Löwe von Heinrich dem Löwen; der Ein- gang führt durch die wunderschöne Paradies-Vorhalle aus bunt-glasiertem Backstein. Bei meinem Besuch war abends Konzert, weswegen der Dom justifyfiller





schon mittags nicht für Besucher zugänglich war - auch meine 600 km-Anreise hat keinen Eindruck gemacht. So musste ich also eine Konzertkarte kaufen, die ich dann am Ende meiner Besichtigung weiterverschenkt habe.
Aber die Investition hat sich gelohnt: im Dom ist alles weiss; Decke, Wände, Säulen, nur die Altäre und zwei kleine justifyfiller
Wandmalereien bringen etwas Farbe. Der Chor ist durch eine Glastür ab- getrennt, hier ist eine Kunstausstellung, schöne Holzskulpturen sind das einzig solide in diesem weissen Raum von dessen Decke grosse weisse Tücher wie Segel hängen.
Vom Kirchenraum blickt man durch eine weitere Glastür in den Backstein- kreuzgang, der aber nur von aussen zugänglich ist und ein Kaffee beher- bergt. Hinter dem Dom liegt ein kleiner See mit Park, hier spiegelt sich der Dom im Wasser und angrenzend befinden sich 2 hübsche alte Mühlen.

Fazit: Die Schlichtheit des Doms ist ein guter Kontrast zu der bunten Marienkirche und dem Heilig-Geist-Hospital. Eines der zahlreichen Highlights in dieser tollen Stadt und alleine wegen des Paradieses sehenswert!

Geschichte: Graf Adolf von Schauenburg gründet in der ersten Hälfte des justifyfiller





12. Jhrds Lübeck als Handelsplatz an der Stelle einer von den Slawen zerstörten Siedlung. Nach einem Brand 1159 übernimmt Heinrich der Löwe, Herzog von Sachsen, die Stadt und bestimmt sie als neuen Bischofssitz.
An der Stelle des heutigen Doms entsteht zunächst eine Holzkirche, 1173 wird der Grundstein für einen steiner- justifyfiller
rnen Bau gelegt, der 1247 geweiht wird. Bereits 20 Jahre später folgen - jetzt gotische - Erweiterungsbauten, das schnell gewachsene Domkapitel benötigt einen grösseren Chor. In der Folge der Reformation wird der Dom gemeinsames Eigentum des Domkapitels und der Stadt Lübeck, ab 1803 ist die Stadt alleiniger Eigentümer.
Bei einem Bombenangriff im Jahr 1942 geht ein Grossteil Lübecks in Flam- men auf, neben St Petri und der Marienkirche wird auch der Dom schwer beschädigt. Der Wiederaufbau nach dem Krieg zieht sich über mehrere Jahrzehnte (zunächst soll die Marienkirche wieder errichten werden) und ist erst 1982 endgültig abgeschlossen.

Link: http://www.domzuluebeck.de/

Ausflüge in die Nähe: Marienkirche Lübeck (1km), Heilig-Geist-Hospital (2km), Dorfkirche Schlagsdorf (25km), Ratzeburger Dom (28km), Basilika Altenkrempe (38km), Schloss Eutin (38km)