Eintritt: 1 €, das Museum im Ort 3€
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: SB Cafe im Hof
Info: kostenloses Faltblatt
Souvenirs: keine
Lage: Die Mildenburg liegt am Main in Miltenberg, ca. 30 km von Aschaf- fenburg entfernt
Anfahrt: Parken im Ort, von dort 5 Minuten Fussweg zu Burg

Vielleicht habe ich während meines Besuches In Miltenberg und auf der Mildenburg die ganze Zeit entzückt vor mich hingelächelt, weil Weltlachtag war. Aber wahrscheinlicher ist; ich war ganz einfach begeistert... In das In- nere der Burggebäude kommt man leider nicht (ab 2009 werden sie restauriert), das ist natürlich schade, aber so leicht vergammelt sehen sie sehr stimmungsvoll aus. Auf den Bergfried gelangt man über einen Wehr- gang auf der Schildmauer und über eine Brücke, der Garten ist zwar im 19. Jahrhundert in Ruinenromantik gestaltet, aber das ist gelungen.
Das kleine Cafe im Hof ist wunderschön, man hat nach allen Seiten einen justifyfiller





schönen Blick. Die abgestützte Hauswand, die maroden Eingänge zur Kemenate, der Sarkophag, es gibt überall lohnende Ecken.
Und dann braucht man noch Zeit für Miltenberg. Tolle Altstadt mit Fachwerkhäusern, Türmen und Toren am Fluss. In das gegenüber dem schönen Aufgang zur Burg justifyfiller
gelegene Museum muss man auch noch, es ist ein Haus im Haus, erst war es klein, dann würde ein grösseres drumherumgebaut. Es gibt den mysteri- ösen Toutonenstein, der auf der Burg gefunden wurde, und dann muss man noch die Gasse "Schnatterloch" hochgehen, zum Eingangturm in der Burg-/ und Stadtmauer. Beeindruckend.

Fazit: Bezaubernde Stadt, schöne Burg, traumhaftes Cafe, hübsches Museum, wunderbarer Fluss. Zeit mitbringen, Miltenberg mit Mildenburg ist empfehlenswert.

Geschichte: Die Mildenburg wird am Ende des 12. Jahrhunderts von den Mainzer Erzbischöfen zur Sicherung ihrer Territoriums gegen Würzburg und als Zollstation am Main erbaut, am Ende des 13. Jahrhundert wird die Stadt Miltenberg gegründet. Auf der Burg sitzen Mainzer Burggrafen, ab justifyfiller





1541 ein Amtsmann. Die Mildenburg wird in den folgen- den Jahren weiter ausgebaut, um 1500 wird sie teilweise durch ein Feuer zerstört, jedoch wieder aufgebaut. Im Bauernkrieg wir sie 1525 von Götz von Berlichingen ero- bert, es entstehen jedoch keine grösseren Schäden.
1552 zerstört der Graf von Oldenburg im Markgrafen- justifyfiller
krieg die Mildenburg, sie wird erneut instandgesetzt. Bereits im 30Jährigen Krieg kommt es zur nächsten grossen Beschädigung und wieder wird sie aufgebaut. 1730 wird der Amtsmannsitz von der Burg in die Stadt Mil- tenberg verlegt, die Burg hat nun ihre Bedeutung verloren, wird als Stein- bruch genutzt und verfällt. 1803 wird der Fürst von Leiningen als Rechts- nachfolger des Mainzer Erzbischofs Besitzer der Mildenburg, kurz darauf wird sie an den ersten einer Reihe Privatbesitzer verkauft. 1979 erwirbt die Stadt Miltenberg die Burg, in den 90er Jahren beginnen Sanierungsmass- nahmen. Ab 2009 soll bei einer weiteren Instandsetzung in den Räumen der Burg ein Museum eingerichtet werden.

Link: http://www.miltenberg.info/[...]mildenburg.html

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