Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Neidenfels liegt im Pfälzerwald, ca. 10 km von Neustadt an der Weinstrasse entfernt
Anfahrt: Parkplatz am Ende der Anwohnerstrasse im Wald, 5 Minuten ebener Fussweg

Burg Neidenfels liegt in einem der düsteren Seitentäler, die von der Wein- strasse abgehen und in denen man schon nach 5 Minuten Fahrtzeit das Gefühl hat, die Zivilisation hinter sich zu lassen. Sehr interessant!
Der Ort Neidenfels wird nicht in erster Linie von der Burg dominiert, son- dern von der Papierfabrik, deren düstere, hohe Gebäude über der Strasse mit mehreren „Brücken“ verbunden sind, so dass man das Gefühl hat, man fährt durch einen Tunnel. Gruselig. Die Burgruine selbst ist nicht besonders eindrucksvoll in ihren Dimensionen, der Blick ins Tal (selbst weg von der justifyfiller





Fabrik) auch nicht so überwältigend. Und trotzdem. Die Stimmung auf der Ruine ist total schön, man kann gut erkennen, wie die Burg auf und in den Felsen gebaut wurde, der halbe Turm ist sehr pittoresk und der wind- schiefe Baum auf der obersten Plattform toll.
Und ganz besonders schön ist der Wald, der sich hinter justifyfiller
der Burg den Berg raufzieht. Ehrlich, ich weiss selbst nicht wieso, aber ich war auf der Heimfahrt echt glücklich, die Burg besucht zu haben.

Fazit: ja nun. Wer auf der Weinstrasse an Neustadt vorbeifährt, sollte ruhig mal den Abstecher nach Neidenfels machen. (Und mir dann erzählen, wie es war...).
Für das „Fabrikerlebnis“ muss man, wenn man aus Neusadt kommt, erst mal an der Auffahrt zur Burg vorbei. Die Gebäude liegen am anderen Ende des Ortes, Richtung Kaiserslautern.

Geschichte: Burg Neidenfels wird ab 1330 von Pfalzgraf Rudolf II. erbaut, wohl als Nachfolge für die gegenüberliegende Burg Lichtenstein, die 50 Jahre zuvor von Speyerer Truppen zerstört wurde; die Burgherren waren justifyfiller





Raubritter. Burg Neidenfels dient als Schutz der Strasse zwischen Neustadt und Kaiserslautern. Sie wird vom Pfalzgraf als Lehen vergeben und erleidet weder durch Krieg noch durch sonstige Angriffe irgendwelche Schä- den, bis sie 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg von den Franzosen gesprengt wird. In der Mitte des 18. Jahrhun- justifyfiller
derts verwendet Forstmeister Glöckle Steine der Ruine um daraus Terrassen für den Weinbau anzulegen, doch das Tal erhält nicht genug Sonne; die Trauben reifen nicht, der Wein bleibt sauer.
Die abgebrochenen Steine liegen nun verstreut im Wald. 1935 gelangt die Burg in den Besitz der Gemeinde Neidenfels, die mit erster Erhaltung be- ginnt. Ab 1986 folgen weitere Instandhaltungsmassnahmen.

Link: www.neidenfels.de/

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