Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Hohenneuffen thront oberhalb des Ortes Neuffen, ca. 20 km von Reutlingen entfernt
Anfahrt: Parkplatz im Wald nahe der Burg, von dort ca. 10 Minuten Fuss- weg ohne Steigung

Bei der Anfahrt bietet sich Festung Hohenneuffen schon von weitem mächtig auf der Spitze eines Bergsporn der schwäbischen Alb. Ein sen- sationeller Anblick! Die Festung ist beeindruckend, keine Frage.
Schon alleine der Anblick der Anlage vom ersten Burgtor an überwältigt. Sie ist jedoch keine der Burgen auf der sich ein „zünftiges Mittelaltergefühl“ ein- stellt, sie ist eher abweisend, was ihrem ursprünglichen Zweck wohl auch näher kommt, als historische Romantik.
Der Ausblick auf die Alb ist grandios, die Kasematten teilweise begehbar. Toll justifyfiller





ist, dass sich von jeder Stelle der Burg ein anderes Pa- norama auftut. Das Selbstbedienungslokal mit einigen Bierbänken im oberen Burghof ist lieblos und nicht sehr einladend geführt.
Wenn man nicht das Glück hat, einen der kleinen Tische an der Brüstung zu ergattern, sollte man es nur in akuter justifyfiller
Verhunger-/ oder Verdurstungsgefahr aufsuchen. Für kleine Flachländer wie mich eine überraschende Erfahrung, dass man unten im Tal im T-Shirt rumläuft und oben auf der Festung noch Schneehaufen in schattigen Ecken liegen...

Fazit: Festung Hohenneuffen ist eindeutig zu mächtig, um sie nicht gesehen zu haben, und nicht einladend genug, um sich dort wirklich wohl zu fühlen. Als Erfahrung trotzdem empfehlenswert.

Geschichte: Burg Neuffen wird erstmalig Ende des 12. Jahrhunderts er- wähnt, als Besitz der Herren von Neuffen, einem mächtigen Adelsge- schlecht der Stauferzeit.
1301 kaufen die Grafen von Württemberg die Burg, die vor der Erfindung justifyfiller





des Pulvers als uneinnehmbar gilt, und in ihrer Geschich- te nie erobert wird. Im 16 Jahrhundert wird sie zu einer gewaltigen Festung ausgebaut.
Im 30 jährigen Krieg wird sie 14 Monate erfolglos be- lagert, und gelangt erst durch Übergabe an die kai- serlichen Truppen.
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Im 18. Jahrhundert werden unter Herzog Carl Alexander noch mal die Be- festigungen verstärkt, 2 Jahre später, nach seinem Tod wird das Projekt jedoch eingestellt, die Burg verfällt nun und wird Anfang des 19. Jahr- hunderts als Steinbruch genutzt, erst im 20. Jahrhundert beginnt man mit der gezielten Sanierung.

Link: http://www.hohenneuffen.de/
http://www.burgruine-hohenneuffen.de/

Ausflüge in die Nähe: Burg Hohenurach (13km), Burg Hohenzollern (45km)