Eintritt: 2,10 €
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: am Parkplatz
Info: ab 2,10 € für Heft
Souvenirs: keine
Lage: Die Nürburg liegt über Nürburg in der Eifel, ca. 55 von Bonn ent- fernt
Anfahrt: Parkplätze unterhalb der Burg, ca 5 Minuten Fussweg

Die Nürburg, auf der Spitze eines Vulkankegels gelegen, ist die höchst- gelegen Burg in Rheinland-Pfalz (das kommt einem unwahrscheinlich vor...) und der Blick in die Eifel ist sensationell (leider war es bei meinem Besuch zu diesig um die anderen 3 Burgen, die man angeblich von hier sehen kann, zu entdecken).
Die runden Türme mit ihren spitzen Schieferdächern an der Ringmauer, die einen rund um die Burg begleiten, sind das Erkennungszeichen der Nür- burg. und ganz grossartig.
Ein Teil der Wohnräume ist noch als Mauern erhalten, man sieht die Reste
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eines gigantischen Kamins, im Turmaufgang befindet sich ein schönes Gewölbe und im hinteren Zwinger (der ei- gentlich, glaube ich, gesperrt ist....) gibt es geheimnisvoll zugewachsene Mauern und schmale Türdurchgänge. Die Gaststätte am Parkplatz ist eher reizlos und ohne Blick.

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Fazit: Bei der Planung des Ausflugs unbedingt darauf achten, dass auf dem Nürburgring nicht grade ein wichtiges Rennen ist. Erstens droht dann Verkehschaos und zweitens ist es dann bestimmt höllisch laut auf der Burg.
An allen anderen Tagen: Die Nürburg ist ein schönes Ziel, vielleicht nicht so gross, aber trotzdem empfehlenswert. Und in der Eifel gibt es noch an- dere tolle Dinge.

Geschichte: Die Nürburg wird in der Mitte des 12. Jahrhundert von dem Ahrgaugrafen Ulrich von Are erbaut, wahrscheinlich auf den Resten einer alten römischen Befestigung.
Dem Erzbischof von Köln kommt die Lage der Nürburg zur Sicherung seines Territoriums sehr gelegen, und so erzwingt er sich schon bald nach dem Bau der Burg das Öffnungsrecht. Als die Herren von Nürburg Ende justifyfiller





des 13. Jahrhunderts aussterben, geht die Burg an Kurköln, das fortan Amtmänner auf der Burg einsetzt und sie im 14. und 15. Jahrhundert verstärken lässt.
Während des 30jährigen Krieges wird die Nürburg 1633 von den Schweden geplündert und beschädigt, um schliesslich im pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 von den justifyfiller
Franzosen gesprengt zu werden. Seither ist sie Ruine und diente als Stein- bruch für die Bevölkerung.
1953 gelangt die Nürburg in den Besitz der rheinland-pfälzischen Schlös- serverwaltung, die umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchführen lässt.

Link: http://www.tourist-info-nuerburg.de/deutsch/

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