Eintritt: 4 €
Führung: keine, mit Anmeldung möglich
Hotel: Keines
Café/Restaurant: Restaurant & Biergarten in Vorburg
Info: Ab 2 € für kleines Heftchen im Shop
Souvenirs: Zahlreiche im Kassenshop
Lage: Die Ronneburg liegt in Ronneburg, ca. 5 km oberhalb der A66 zwischen Hanau und Gelnhausen.
Anfahrt: Parkplätze unmittelbar unterhalb der Burg. Bei Veranstaltungen grosse (gebührenpflichtige) Parkplätze auf Feldern in der Umgebung der Burg, dann Fussweg zwischen 5 und 12 Minuten.

Die gesamte Anlage der Ronneburg ist als Museum konzipiert. Man kann durch einen Grossteil der Räume auf der Burg gehen, die teilweise original eingerichtet sind und grossartige Decken-/ und Wandmalereien aufweisen.
Und bis man wirklich alles bewundert hat, vergeht einige Zeit. Vom Berg- fried aus hat man einen sensationellen Blick in die Wetterau und auf den Burghof hinunter, der 90m tiefe Brunnen ist beleuchtet. Das tollste an dieser tollen Burg aber ist der Duft. In der Burgküche wird jeden Tag, an





dem das Museum geöffnet ist, ein Feuer angezündet das den ganzen Tag brennt, und dieser Geruch, mehr noch als die eingerichteten Räume und die erhaltenen Gebäu- de sorgt dafür, dass man sich mal eben 800 Jahre zu- rückversetzt fühlt!
Eigentlich will man überhaupt nicht gehen. Der Bier- justifyfiller
garten im unteren Burghof ist nett. Es gibt auch eine Falknerei auf der Burg, die nicht im Eintrittspreis enthalten ist.

Fazit: Die Ronneburg gehört entschieden zu meinen Lieblingsburgen, die auch beim zweiten und dritten Besuch in ihrer Faszination nicht nachlassen.
Es gibt regelmässig Veranstaltungen auf der Burg, die sich mit dem histo- rischen Leben beschäftigen und mit viel Liebe zum Detail gestaltet sind.
Das Highlight jedoch ist der mittelalterliche Weihnachtsmarkt an den Ad- ventswochenenden. Phantastisch! Diese Burg ist rund ums Jahr absolut empfehlenswert.

Geschichte: Erstmals erwähnt wird die Burg im 13. Jahrhundert. 1313 geht die Burg an das Erzbistums Mainz, das sie 30 Jahre an die Ritter von justifyfiller





Rockenburg verpfändet, an die Herren von Cronberg und von 1424-1476 an die Grafen von Hanau.
Danach gelangt sie in den Besitz der Grafen von Ysen- burg-Büdingen, die die Linie Ysenburg-Ronneburg grün- den und der Burg ihre heutige Form geben. 1601 wird sie von den Grafen von Ysenburg-Büdingen erobert.
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1621 brennen Teile der Burg nieder, 1634 wird sie von kroatischen Trup- pen geplündert. 1700 lassen sich protestantische Exilanten auf der Burg nieder, die in der Folge zu einer Zufluchtsstätte für religiös Verfolgte wird.
Ab 1886 ist die Burg unbewohnt, 1906 wird sie unter Denkmalschutz ge- stellt, und seit 1988 vom Förderverein Burg Ronneburg e.V. betreut.

Link: http://www.burg-ronneburg.de/

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