Eintritt: keiner, der Burggarten ist manchmal geöffnet
Führung: keine
Hotel: kim Ort
Café/Restaurant: im Ort
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Die Burg liegt in Stadecken-Elsheim, ca. 16 km von Mainz entfernt
Anfahrt: Parken im Ort

Wenn man durch die verwinkelten Gassen von Stadecken schlendert, ist es nicht leicht, die Burg zu entdecken. Man sieht hier und da über den Wohn- häusern ein paar schöne alte Mauern, einige Balken, einen halben Turm.
Von der höher gelegenen Kirche (mit karolingischen Bauelementen) geht es wenige Schritte an rheinhessischen Höfen vorbei zur Burgscheune, die für Veranstaltungen genutzt wird. An ihrer Wand ist eine Stier-Spolie vermau- ert, im Hof steht ein römischer Sarkophag.
An bestimmten Tagen hat der kleine Burggarten geöffnet, der von en- gagierten Bürgern wieder hergerichtet wurde. An der Rückseite der Scheu- ne gelegen, sind hier am Fusse des Turmrestes kleine Beete angelegt, justifyfiller





dazwischen steinernen Bänke im Schatten der Büsche. Der Garten ist wirklich winzig, aber sehr niedlich.
Vom Friedhof am Hang gegenüber hat man den ein- druckvollsten Blick auf Burg und Kirche.
Am Rande des Stadtteiles Elsheim an der Selz liegt der Rest eines Zollturms mit schönem Rundbogenfries. Er justifyfiller
heisst im Volksmund "11.000-Mägde-Mühle", weil hier angeblich die Heilige Ursula mit ihren Jungfrauen auf ihrem Weg nach Köln vorbeikam. (Da- mals waren es wohl nur 11 Jungfrauen; die zusätzlichen 10.989 kommen vermutlich durch einen Lesefehler: aus der Angabe „XI.M.V.“ hat man statt korrekt „11 martyres virgines“ fälschlich „11 milia virgines“ gelesen.)

Fazit: Wenn man in Rheinhessen unterwegs ist und der kleine Burggarten geöffnet hat (Termine stehen im Internet) kann man einen Abstecher zur Burg machen und im Anschluss an der "11.000-Mägde-Mühle" durch die