Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: im Ort
Café/Restaurant: im Ort
Info: 2,50 €
Souvenirs: Postkarten
Lage: Die Kirche liegt in Bingen, ca. 35 km von Mainz entfernt
Anfahrt: Parken im Ort

St. Martin liegt etwas entfernt vom Rhein am Ufer der Nahe, leider von die- ser durch eine dicke Fahrstrasse getrennt. Von aussen sieht man erst mal ein unglaubliches Gewusel von Türmchen, Kapellen, Schiffen und Türen.
Die Kirche betritt man durch den Seiteneingang und steht zunächst im geräumigen und etwas verwirrenden nördlichen Seitenschiff.
Das Hauptschiff wird dominiert von dem nachgerade atemberaubend ab- scheulichen Barock-Altar im gotischen Chor. Um sich von diesem Anblick abzulenken, kann man die zahlreichen wunderbar skurrilen Konsolen mit Menschen- und Ungeheuerköpfchen bestaunen, von Affen über Mönchen, Nonnen und Trunkenbolden findet sich hier alles. Ein paar wenige Malereien justifyfiller





haben sich erhalten, leider ist die Kirche ziemlich dunkel wenn die Sonne nicht scheint. Für das Beste an St. Mar- tin ist die Sonne aber ohne Belang: Die Krypta.
Eine kleine steile Treppe nach unten, es riecht etwas un- heimlich nach feuchtem Keller, und dann steht man in der winzigen Krypta. Kein aufwendiger Schmuck; schlich- justifyfiller
te dicke Säulen und ein roher Altar in der Mitte. Diese Krypta wirkt eher wie eine heidnische Kultstätte als eine christliche Unterkirche. Nach einer Weile wird einem kalt und mulmig und der obere Kirchenraum kommt einem einladend und freundlich vor, und das ist eine Kunst.

Fazit: Sensationelle Krypta. Dafür alleine lohnt sich der Besuch. Darüber hinaus kann man gleich an zwei Flüssen spazieren, Mäuseturm und Ruine Ehrenfels im Blick oder in dem Biergarten am - zur Landesgartenschau 2008 neu gestalteten - Rheinufer sich zumindest das Bild des Mäuseturms als