Eintritt: Synagoge & Mikwe frei, Museum 1,50 €
Führung: keine
Hotel: in der Stadt
Café/Restaurant: in der Stadt
Info: Broschüre ab 3 €
Souvenirs: Bücher
Lage: Die Synagoge und Mikwe liegen im alten Ortskern von Worms
Anfahrt: Parken in der Stadt, ca. 5 min Fussweg

Das Wormser Judenviertel gehört glücklicherweise zu den Strassenzügen, die die amerikanischen Bomben des 2. Weltkriegs weitgehend unbeschadet überstanden haben; zudem ist hier seit dem Krieg Vieles restauriert worden. Und so ist bereits der Spaziergang zu Synagoge und Mikwe faszinierend, denn die engen, gebogenen Gässchen entlang der Stadtmauer geben ei- nen ziemlich schönen Eindruck mittelalterlicher Stadtbebauung ab.
Etwas zurückgesetzt an einem kleinen Platz liegt die Synagoge. Ursprüng- lich waren in dem Bau Frauen- und Männersynagoge untergebracht. Heute finden in der leeren Frauensynagoge oft Ausstellungen statt, die Männer- synagoge wird zum Gottesdienst genutzt. Sie wird von der Gemeinde in justifyfiller





Mainz betreut, doch leben seit einiger Zeit wieder Juden aus Russland in Worms.
Am schönen romanischen Portal ist nur ein Rundbogen- segment mit filigraner Steinarbeit geschmückt; es sollte Vorbild sein, nach dem alle anderen Segmente gearbeitet werden, doch dann hat man sich diese Ausgabe gespart.
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Neben der Synagoge liegt die sogenannte Raschikapelle mit dem legen- dären Raschistuhl. Doch der berühmte Rabbi hat im 11. Jhrd in Worms gelebt; er hat nie auf diesem Stuhl gesessen und in diesem Raum gelehrt. Beides stammt aus dem 17. Jhrd und sollte schon damals antik wirken.
Tatsächlich aus dem 11. Jhrd aber ist die Mikwe. Ihre Sandsteinstufen lie- gen noch heute teilweise im Grundwasser, die romanischen Säulen und Fenster wurden von Steinmetzen der Dombauhütte gefertigt.
Im angrenzenden Raschi-Haus ist das kleine Jüdische Museum unter- gebracht, der Wiederaufbau ist modern, aber im Keller sind – neben faszi- nierenden Ausstellungsstücken – auch noch