Eintritt: Basilika und Dom frei, Domschatzkammer 1,50 €
Führung: keine
Hotel: in der Stadt
Café/Restaurant: in der Stadt
Info: ab 2,00 €
Souvenirs: vorhanden
Lage: Dom und Konstantinbasilika liegen im Stadtgebiet von Trier
Anfahrt: Parkplatz in der Stadt, Fusswege 5 bis 10 Minuten

Ich war anlässlich der tollen Konstantin-Ausstellung in Trier. Neben Porta Nigra und Kaiserthermen hatte ich "nur" noch Zeit, die Basilika und den Dom zu besichtigen. Schade. Trier & Umgebung hat viel zu bieten, ich komme noch mal.
Kaiser Konstantins einstige Palastaula wird heute als Kirche genutzt, was beim Be- treten des monumentalen Gebäudes erst auf den zweiten Blick auffällt. So riesig, schlicht und schmucklos ist man Kirchen nicht gewohnt. Man kann es sich auch schlecht vorstellen, irgendwie. Wo soll all der Glaube herkommen, um diesen Raum zu füllen? Hier hilft einem nichts dabei.
Im Dom hat man dieses Problem eindeutig nicht. Der schwarz-weisse Westchor hat mich begeistert, der Domschatz ist sehenswert. Im Dom- und Diözesemuseum gibt es die Kopie einer der Granitsäulen, mit Kapitell aus Auerbacher Marmor, die die Rö- mer aus dem Felsenmeer im Odenwald, ca. 300 km entfernt, hierhergebracht ha- ben. 12 Meter hoch, 65 Tonnen schwer. Beeindruckend!

Fazit: Dom und Basilika sollte man auf jeden Fall - neben vielem anderen - besich- justifyfiller







tigen wenn man in Trier ist. Sehr interessante Gegensätze, und ein weiterer Grund, warum dieser Ausflug empfehlens- wert ist.

Geschichte: Zu Beginn des 4. Jhrd. wird an der Stelle des Trierer Doms, älteste Kirche Deutschlands, von Konstantin eine justifyfiller
Basilika auf den Resten eines römischen Wohnbaus errichtet. Im 11. & 12. Jhrd. wird die Kirche zu einer salischen Anlage umgestaltet. Die Türme stammen aus dem 14. bis 16. Jhrd. 1717 brennt der Dom aus und wird barock umgebaut. Im 19. und 20. Jhrd. wird er restauriert und dabei der mittelalterliche Zustand wieder weitgehend hergestellt.
Die Konstantinbasilika, ursprünglich eine kaiserliche Palastaula, wird wohl Anfang des 4. Jhrd. von Konstantin dem Grossen über eine kleinere Vorgängeranlage erbaut. Sie ist der grösste Einzelraum, der aus der Antike erhalten ist. Im 12. Jhrd. wird sie als Residenz der Erzbischöfe festungsartig ausgebaut.
Anfang des 17. Jhrd. reisst der Erzbischof Teile der römischen Anlage ein und integriert die Reste in eine Renaissanceanlage. In der Mitte des 19. Jhrd. wird der römische Zustand wiederhergestellt. Im 2. Weltkrieg brennt der Bau komplett aus, wird wiedererrichtet, gehört heute dem Land Rheinland Pfalz und wird von der evangelischen Kirche genutzt.

Link: www.welterbe-trier.de (Dom) -- www.welterbe-trier.de (Basilika)

Ausflüge in die Nähe: Porta Nigra (1km), Kaiserthermen (1km), Burg Baldenau (50km)