Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines
Info: Flyer kostenlos
Souvenirs: keine
Lage: Die Wehrkirche liegt in Finkenbach-Gersweiler, ca. 42 km von Bingen am Rhein und Kaiserslautern entfernt
Anfahrt: Parken davor

Am Ausgang von Finkenbach-Gersweiler auf einer Anhöhe über dem Ort liegt die kleine Wehrkirche. Trotz ihrer exponierten Lage ist sie wegen der umstehenden Bäume kaum zu entdecken, und es gibt auf der Hauptstraße nur eine Stelle, von der aus man sie sieht. Vom idyllischen Pfarrhaus aus dem 19. Jhrd und dem älteren Pfarrhof gegenüber führt eine kleine Treppe zu der Kirche, an der nur noch der Turm von ihrer Wehrfunktion zeugt.
Der heutige Eingang führt durch das Turmuntergeschoss, hier steht vor romanischem Portal das restaurierte ehemalige Uhrwerk und der alte Wet- terhahn, den Sturm Wiebke 1990 fast vom Dach geholt hat.
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Das Kircheninnere wirkt zunächst unauffällig, nur die rote Ausmalung der gotischen Fenster zieht den Blick an.
Dann aber sieht man an der Chornordwand die Fresken, zuerst dominieren die leuchtenden Farben, später er- kennt man Figuren und Szenen, doch das Freskenfeld ist brutal abgeschnitten von der Decke des 18. Jhrds.
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Auf die Empore bin ich zunächst nur gestiegen, um einen guten Blick auf den Kirchenraum zu haben, doch hinter der Orgel entdecke ich einen Zugang zum alten Turmgeschoss und hier findet man den Wehrcharakter der Kirche: massive, unverputzte Steine in den dicken Wänden, die Fenster schmale frühere Schiesscharten und ein solides Tonnengewölbe. Ich bin begeistert, dieser Raum ist fast noch toller als die Fresken!
Auf dem kleinen Friedhof hinter der Kirche erkennt man an manchen Stel- len noch Reste der alten Schutzmauer. Beim Spaziergang um das Areal zu den dahinterliegenden Feldern kommt man an einer wunderbaren, über 200 Jahre alten