Eintritt: 1,50 € je Turm, 6 € für alle drei Museen
Führung: Stadtführung werden angeboten
Hotel: im Ort
Café/Restaurant: im Ort
Info: kostenloses Infoblatt, Broschüren ab 4 €
Souvenirs: in Türmen und Museen
Lage: Die Stauferpfalz liegt in Bad Wimpfen am Neckar, ca. 15 km von Heilbronn entfernt
Anfahrt: Parkplatz unmittelbar im Ort

Die Stauferpfalz in Bad Wimpfen ist keine in sich geschlossene Burganlage, sondern mehrere zur ehemaligen Pfalz gehörende Gebäude, die in der Alt- stadt verteilt sind. Der historische Ortskern ist wunderschön, krumme Gäß- chen, buckliges Pflaster, Fachwerkhäuser und zugewachsene Höfe.
Im Westen und Osten stehen blauer und roter Turm, (beide zu besteigen; der rote hat aber nur am Wochenende geöffnet), von oben blickt man auf Neckar und Altstadt und im Tal auf das Ritterstift.
Höhepunkt des ganzen Stadtrundgangs sind aber natürlich die fanta- stischen romanischen Arkaden des früheren Palas. Jedes Kapitell, jeder justifyfiller





Säulenschaft ist unterschiedlich, dazwischen fügen sich Abschnitte des Flusses mit seinen bewaldeten Ufern - drei Mal bin ich immer wieder hierher zurückgekehrt.
In der Pfalzkapelle, dem romanischen Steinhaus und dem früheren Spital sind die drei Museen der Stadt unterge- bracht, mindestens so toll wie die Exponate sind aber die justifyfiller
Räume selbst, teilweise noch mit original Wandmalereien. In der Altstadt gibt es mehrere hübsch gelegene Cafés, und im Übrigen ist Bad Wimpfen schon Maultaschenland.

Fazit: Bad Wimpfen ist eher eine "Stadtbesichtigung" als eine "Burgbesich- tigung", aber das macht es nicht weniger eindrucksvoll. Man braucht etwas Zeit, um sich in Ruhe überall umzusehen (besonders auch für die Museen) und nichts zu verpassen - und noch viel mehr Zeit vor den romanischen Arkaden... Empfehlenswert.

Geschichte: Bad Wimpfen wird zunächst von den Kelten dann von den Römern besiedelt, bevor 1182 Kaiser Barbarossa Wimpfen vom Bistum Worms als Lehen erhält. Um diese Zeit beginnt der Bau der Kaiserpfalz. justifyfiller





Kaiser Heinrich VI. hält sich 10 Jahre später 3x in Wimp- fen auf, knapp 20 Jahre später Friedrich II. gar 8x.
Seinen aufständischen Sohn, Heinrich VII. lässt er 1235 hier gefangen setzen. Danach werden die Königsaufent- halte seltener. Verschiedene Besitzer, vor allem das Bistum Worms und die Herren von Weinsberg haben justifyfiller
nun Anteile an Wimpfen, doch 1300 erlangt Wimpfen den Status der freien Reichsstadt. In der Zeit der Reformation wird Wimpfen protestantisch. Im 30jährigen Krieg sorgt die "Schlacht bei Wimpfen" und folgende Plünde- rungen und Brandschatzungen zu Zerstörung und Armut.
Nach 1648 werden grosse Teile der 5 ehemaligen Stauferanlagen für Neubauten verwendet. Bis 1817 ist Wimpfen eine verarmte, bedeutungs- lose Stadt, dann wird eine Saline zur Soleförderung erbaut, der Kurbetrieb blüht auf, 1930 erhält Wimpfen das Prädikat "Bad".
Bis 1951 ist Bad Wimpfen hessisch (es wird 1803 als Exklave Hessen-Darmstadt zugesprochen), erst dann gehört es zu Baden-Württemberg.

Link: http://www.badwimpfen.de/[...]

Ausflüge in die Nähe: Ritterstift Bad Wimpfen (1km), Bergkirche Heinsheim (7km), Schloss Horneck (7km), Burg Guttenberg (13km), Burg Hornberg (14km), Johanneskirche (17km), Burg Weibertreu (17km), Burg Stettenfels (28km), Ravensburg (31km), Schloss Zwingenberg (32km), Wasserschloss Menzingen (37km), Festung Dilsberg (41km), Hinterburg (41km), Neckarsteinach Mittelburg (41km), Burg Schadeck (41km), Burg Hirschhorn (43km), Schloss Heidelberg (46km), Kloster Maulbronn (47km)