Eintritt: Aussen frei, Museum 2 €
Führung: ca. 2 Mal im Monat
Hotel: in der Stadt
Café/Restaurant: vorhanden, aber selten geöffnet
Info: keine
Souvenirs: Lektüre im Museum
Lage: Die Zitadelle liegt in Mainz oberhalb der Altstadt
Anfahrt: Parken davor

Touristisch einladend wirkt die Zitadelle auf den ersten Blick nicht: grosse Teile der Anlage werden von der Mainzer Stadtverwaltung genutzt. Die kostenlosen Führungen, die von der sehr engagierten "Initiative Zitadelle Mainz" angeboten werden, sind deshalb wirklich zu empfehlen – vor allem natürlich auch, weil sie die einzige Möglichkeit sind, die unterirdischen Gänge der Eskarpengalerie zu betreten.
Die Führung beginnt oberirdisch durch fast 2000 Jahre Baugeschichte, angefangen vom römischen Drususturm, der mit seinen zusammenge- stückelten Mauern fast unheimlich an höchster Stelle der Anlage steht. Zur Stadt hinunter zeigt sich die repräsentative Barockfront, hier schliesst sich justifyfiller





die Festungsmauer mit Ecktürmchen an, der Blick geht auf Dom, römisches Theater, Holzturm und Taunus.
An der Südseite der Festung ist noch ein Abschnitt des Grabens erhalten: Von der Bastion Drusus schaut man in undurchdringliches Grün steil nach unten, wenn man durch das eisernes Tor am Fuss der Zitadelle tritt, wird justifyfiller
man schon nach wenigen Metern von Urwald verschluckt. Ein schmaler Pfad windet durch diese grüne Schlucht, bedrohlich ragen die steilen Mau- ern der Befestigung auf und selbst die Bienenkästen wirken fast unheimlich.
Das hier ist ganz erstaunlich: ein wilder Wald mitten in der Stadt und für mich ein Highlight der Besichtigung. Aber natürlich ist DAS Spektakulärste die Begehung der Gänge, die sich insgesamt einen halben Kilometer durch die Festungsmauern ziehen. Man läuft eine ganze Zacke des Zitadellen- sterns ab, schmale und holprige Gänge, spärliche Beleuchtung. In den Wänden sind